„Sich selbst zu lieben, ist der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft!“

Oscar Wilde

Zu meiner Person:
Geboren wurde ich 1958 in Unterfranken, seit 1980 lebe und arbeite ich in Heidenheim. Hier habe ich meinen Mann kennengelernt und gemeinsam haben wir zwei Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsen-werden begleiten dürfen.

Zu meiner beruflichen Tätigkeit:
Von Beruf bin ich Gesundheits- und Krankenpflegerin (früher Krankenschwester genannt). Seit 2002 arbeite ich in der psychiatrischen Klinik in Heidenheim, zuerst auf der Akutstation, 2009 habe ich in die psychiatrische Tagesklinik gewechselt. Da ich Teilzeit arbeite, kann ich diese Arbeit gut mit meiner Praxis kombinieren.

In der Tagesklinik bin ich für die Praxisanleitung der Krankenpflegeschülerinnnen verantwortlich. Diese Aufgabe schätze ich sehr, denn sie bringt es u.a. mit sich, dass ich meine eigene Arbeit kontinuierlich reflektieren und an neue Erkenntnisse anpassen muss.

2013 wurde ich als Mitglied des Ethikkomitees im Heidenheimer Klinikum ernannt. Diese Ernennung ist eine große Ehre für mich, die Arbeit nach ethischen Gesichtspunkten ist mir ein großes Anliegen.

Berufsbegleitend habe ich 2000 die Fachhochschulreife über das Telekolleg II erworben. Ebenfalls berufsbegleitend habe ich 2010 ein Magisterstudium der Sozialen Verhaltenswissenschaften und der Politikwissenschaften an der FernUni Hagen abgeschlossen.

Die Berücksichtigung des Lebensumfeldes in der Therapie von psychisch kranken Menschen war mir schon immer ein großes Anliegen. Deshalb war es nur konsequent, dass ich 2012, wiederum berufsbegleitend, eine dreijährige Ausbildung in systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapie in Untertürkheim in der Villa Lindenfels abgeschlossen habe.

Um selbstständig tätig werden zu können, habe ich 2013 die Prüfung zur Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, abgelegt. Das theoretische Wissen für die Prüfung habe ich an der Paracelsus-Schule in Ulm erworben.

Mein Schwerpunkt in der systemischen Therapie ist das Innere-Familien-System nach Richard Schwartz. Eine entsprechende Weiterbildung habe ich am IFS-Institut in Heidelberg/München absolviert.

Zu meinem ehrenamtlichen Engagement:
Sportlichen Ausgleich für meine Arbeit finde ich im Aikido bei der EAG-Heidenheim. Seit ich Aikido kenne, fasziniert mich die Philosophie dieser fernöstlichen Kampfkunst: Es geht nicht darum, den Gegner zu besiegen, es geht darum, die Grenzen zu meinem persönlichen Bereich aufzuzeigen und einzufordern. Dieser Gedanke spiegelt die Achtung vor meinen Mitmenschen, die mir auch im Kontakt zu KlientInnen so wichtig ist.

Ebenfalls wichtig ist mir mein gesellschaftliches und politisches Engagement. Demokratie ist eine wichtige Voraussetzung für einen achtungsvollen Umgang miteinander. Demokratie funktioniert aber nur, wenn sich die Menschen für die Gemeinschaft einsetzen. Aus diesem Grund habe ich zwei Mal als Erstkandidatin und 2016 als Zweitkandidatin für den Landtag kandidiert. Und deshalb ist es mir eine Ehre, dass ich seit 2014 dem Heidenheimer Gemeinderat angehöre. Darüber hinaus engagiere ich mich im Stadtseniorenrat Heidenheim.

Wie wichtig mir das Konzept des IFS auch in meinem politischen Engagement ist, habe ich in einem Artikel für den VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Psychologischer Berater e.V.) dargelegt.

Mitgliedschaften/Mitarbeit:
Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. (VFP)

Verein Innere-Familien-System (IFS e.V.)

Verein Schritt für Schritt

„Irre gut“ Schulpräventionsprojekt der Stadt und des Kreises Heidenheim

Angehörigengruppe für depressiv erkrankte Menschen

Arbeitsgemeinschaft Inklusion, Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Heidenheim e.V.